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Aussteller setzen weiter auf deutschen Markt: Stimmen von der HUSUM Wind 2019

Unternehmen rüsten mit neuen Technologien, Serviceleistungen und Geschäftsmodellen für Herausforderungen im Kernmarkt auf / Deutscher Markt hat mit Blick auf ambitionierte nationale Klimaziele und geballte Windindustriepräsenz in Europa einzigartiges Potenzial HUSUM | 12. September 2019 – In den Husumer Messehallen drängen sich an Tag 3 die Fachbesucher: Rund 600 Aussteller informieren auf der diesjährigen HUSUM […]

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Unternehmen rüsten mit neuen Technologien, Serviceleistungen und Geschäftsmodellen für Herausforderungen im Kernmarkt auf / Deutscher Markt hat mit Blick auf ambitionierte nationale Klimaziele und geballte Windindustriepräsenz in Europa einzigartiges Potenzial

HUSUM | 12. September 2019 – In den Husumer Messehallen drängen sich an Tag 3 die Fachbesucher: Rund 600 Aussteller informieren auf der diesjährigen HUSUM Wind die Fachbesucher über neue Produkte und innovative Technologien. Ein starker Fokus liegt auf Produkten und Dienstleistungen, die optimal auf die spezifischen Anforderungen des hiesigen Kernmarktes zugeschnitten sind. Dazu einige Stimmen von der Messe:

Alex Robertson, Vice President Sales D-A-CH Vestas, Dänemark
“Die erste Dekade stand im Zeichen der 2-MW-Plattformen, die zweite Dekade der 3-MW-Plattformen und die nächste Dekade bis 2030 wird die EnVentus-Serie mit ihrer modularen Bauweise richtungsweisend sein. Die Technologie ist inspiriert durch die Automobilindustrie, in der Automatisierung seit Jahren Standard ist. Jetzt machen wir in Zukunft einen Riesenschritt, diese in die Windindustrie einzuführen. Ich komme aus Großbritannien, auch ein wichtiger Windmarkt – aber der deutsche Markt ist einzigartig in Hinblick auf die geballte Herstellerpräsenz und die umfassende nachgelagerte Zuliefererkette für Onshore. Die Windindustrie hat zwanzig Jahre solides Geschäft in diesem Markt gemacht. Jetzt aktuell sind in meinem Bereich Northern & Central Europe die interessanteren Märkte Skandinavien, Russland, aber auch UK und Irland. Aber wenn man mich fragt, welcher Markt zukünftig in NCE der wichtigste ist: Deutschland. Hier müssen 5 GW Leistung installiert werden, um die Klimaziele zu schaffen.“  

Karsten Brüggemann, Vice President Region D-A-CH Nordex
„Nordex ist derzeit gut im Markt positioniert. Die Auftragseingänge im ersten Halbjahr über 3,5 GW sind ein Rekord in der Unternehmensgeschichte. Unsere Turbinen-Technologie wird enorm nachgefragt. In Husum präsentieren wir erstmalig die neue N163/5.X mit 163-Meter-Rotor. Die Schwachwindanlage ist maximal flexibel und kann ganz auf die lokalen  Standortanforderungen im hiesigen Markt eingestellt mit unterschiedlichen Leistungsmodi im 5-MW-Segment betrieben werden.“

Bernhard Zangerl, Geschäftsführer von Bachmann electronic, Österreich
„Mit unseren Produkten unterstützen wir die Energiewende. Als Weltmarktführer sind wir international tätig, der deutsche Markt mit seinem potenziellen Marktvolumen ist trotzdem für uns wichtig – und umso wichtiger ist es, dass durch verbesserte Rahmenbedingungen die lokale Industrie die Chance hat, auch weiterhin eine führende Rolle international zu spielen.“

Matthias Zelinger, Geschäftsführer VDMA Power Systems
„Wind weiterzudenken heißt aus unserer Sicht, dass Windenergie zukünftig deutlich breitere Anwendung finden wird. Die Frage ist, in welche Energiesysteme Windenergieanlagen mittelfristig integriert werden, welche Rolle wird Windenergie für die Produktion von Wasserstoff für Wärme, Verkehr und die energieintensive Industrie spielen, wie kann sie kombiniert werden mit anderen erneuerbaren Formen der Stromerzeugung wie PV- oder Biogasanlagen. Diese Fragestellungen zeigen die Bedeutsamkeit der hiesigen Forschungslandschaft, die heute noch einen Standortvorteil für den Innovationsstandort Deutschland darstellt. Wir können durchaus weiterhin mit Selbstbewusstsein sagen, dass deutsches Ingenieurswissen in einem nachhaltigen erneuerbaren Energiemarkt nachgefragt ist, national wie international.“

Manuel Lasse, Geschäftsführer Green Wind
„Wir präsentieren auf der HUSUM Wind, an welcher wir jetzt im zwölften Jahr teilnehmen, eine unabhängige 24/7-Leitwarte, um alle Einsätze von Maschinen, Daten sowie Mitarbeitern im Betrieb zu koordinieren. Der Trend geht zu unternehmensunabhängigen Services. Damit wollen wir besonders

kleinere Serviceunternehmen in den für uns wichtigen Märkten Deutschland und Dänemark unterstützen. Wir haben vor zwei Jahren zahlreiche unerwartete, zum Geschäftsabschluss führende Kontakte gehabt. Dieses Unerwartete erwarte ich dieses Jahr wieder von der HUSUM Wind.“

Stefan Bockholt, Geschäftsführer eno energy
„Seit zwanzig Jahren sind wir mit eno Energy auf der HUSUM Wind, dieses Jahr sogar mit zwei Ständen, als Windparkprojektierer und Hersteller sowie Dienstleister rund um die Turbine. Ich bin gespannt, was die Messe bringt. Wir stellen angesichts der internationalen Nachfrage, auch aus angrenzenden Ländern wie Schweden und Frankreich, derzeit eine Verknappung des Angebots von Turbinen fest. Wir decken mit unseren Turbinen im 2- bis 4-MW-Bereich ein anderes Marktsegment als die großen Hersteller ab und verzeichnen hier viele Anfragen.“

Tom Sulzer,  Co-Founder Sulzer & Schmid Laboratories, Schweiz
„Drohnen erfassen Hundertausende Bilder, um die gesamte Oberfläche von Rotorblättern zu dokumentieren, auch über die Zeit. Die Entwicklung geht dahin, dass man vor allem im Offshore-Bereich residente Drohnen einsetzt. Das sind Drohnen, die völlig autonom im Windpark operieren. Autonome Drohnen führen dann Inspektionen von A bis Z samt Datenauswertung aus. Die weiteren Möglichkeiten hängen auch mit der Batterieentwicklung zusammen, da heutzutage die Flugzeit noch limitiert ist. Das Potenzial von Drohnen ist noch lange nicht ausgeschöpft. Im deutschen Markt gibt es, berücksichtigt man die spezifischen gesetzlichen Anforderungen, gute Wachstumschancen. Attraktiv sind für uns natürlich aber auch Märkte, in denen großflächige Windparks dominieren.“

Roger Schmiemann, Isoblock Schaltanlagen, Geschäftsführender Gesellschafter
„Wir errichten keine Windparks, wir kümmern uns um die Anbindung ans Netz oder an Energiespeicher für die Speicherung überschüssigen Windstroms. Auch der E-Mobilitätsmarkt mit dem wachsenden Bedarf nach Ladestationen wird für uns immer interessanter. Damit operieren wir an einer wichtigen Schnittstelle, an der die erneuerbaren Energien in das Energiesystem integriert werden.“

HUSUM Wind vom 10. bis 13. September 2019
Die HUSUM Wind bildet die gesamte Wertschöpfungskette der On- und Offshore-Wirtschaft in den Bereichen Anlagenbau, Service, Planung, Finanzierung und Betrieb, Anlagenkomponenten sowie  Roh-/

Werkstoffe ab. Mitten im größten Windparknetz Deutschlands zwischen Nord- und Ostsee bietet die Messe eine einzigartige Kontaktplattform für die Windwirtschaft, die sich durch Praxisnähe, über Jahrzehnte gewachsene Netzwerke und eine außergewöhnliche persönliche Atmosphäre auszeichnet. Abgerundet wird das Angebot der HUSUM Wind durch den begleitenden Kongress, Foren und Matchmaking-Formate wie die internationale Kooperationsbörse HUSUM Wind Match (organisiert durch WTSH und enterprise europe network) für Forschungseinrichtungen und Unternehmen sowie die Jobmesse Windcareer.

Wir denken Wind weiter.

www.husumwind.com